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Der moralische Zeigefinger

Die Münzenberg Lektionen gehen ins dritte Jahr. Auch für 2015 hat sich das Münzenberg-Forum Berlin viel vorgenommen und wird sich den unterschiedlichen und widersprüchlichen Erfahrungen der linken Bewegung und den einschneidenden Ereignissen des 20. Jahrhunderts widmen.

Die Reihe beginnt am 12. Januar um 18.30 Uhr im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin). Die Veranstaltung steht unter dem Motto »Hol dir dein Recht im Klassenkampf!« - Tucholsky, Münzenberg und die Arbeiter Illustrierte Zeitung (AIZ).

Kurt Tucholsky war einer der bedeutendsten Publizisten seiner Zeit, ein »leidenschaftlicher und bissiger Kritiker, der moralische Zeigefinger der Weimarer Demokratie«. Er polemisierte gegen den Krieg und die rechte Reaktion. Zu seinem 125. Geburtstag will das Münzenberg-Forum seine Werke Revue passieren lassen, von den Kampfgedichten in der AIZ über den legendären Band »Deutschland. Deutschland über alles« bis zu seinen Arbeiten für die Rote Hilfe. Die Diskussion leitet der Erste Vorsitzende der Kurt-Tucholsky-Gesellschaft, Dr. Ian King. Der Eintritt ist frei. nd

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