Unsichere Aussicht auf Krisengipfel

Russland verweist auf das Fehlen verbindlicher Absprachen zu einem Ukraine-Trefffen

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Leichte Bewegung im Bemühen um die Beilegung der Ukraine-Krise, aber auch »viele ungelöste Fragen« sahen russische Diplomaten vor einem noch unbestätigten Gipfel im kasachischen Astana.

Derzeit steht nicht einmal fest, ob sich die Kontaktgruppe auf Ebene der Außenminister Ende der Woche in Kiew trifft. Die freudige Nachricht hatten Online-Ausgaben russischer Medien - Printausgaben erscheinen in den zehntägigen Neujahrsferien nicht - Dienstag früh unter Berufung auf den Sprecher des ukrainischen Außenamtes verbreitet. Gegen Mittag dementierte die amtliche Nachrichtenagentur TASS: Es gebe dazu keine verbindlichen Absprachen.

Platzt indes die Außenministerrunde, ist auch der Gipfel der vier Staats- und Regierungschefs akut gefährdet, der für den 15. Januar in Kasachstans Hauptstadt Astana geplant ist. Eingeladen hatte Präsident Nursultan Nasarbajew, der seine Vermittlung bei Bemühungen um eine einvernehmliche Beilegung der Ukraine-Krise angeboten hatte. Sein Land habe zu Russland und zur Ukraine die gleiche Nähe, hatte er bei einem Arbeitsbesuch in Kiew Ende Dezember ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.