Auch Sozialdemokraten kritisieren »Grexit«-Drohungen

Neuer Bericht über Planspiele zu Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro / Walter-Borjans: Merkel richtet Schaden an / Schulz: »verantwortungslose Spekulationen« / Grüne Harms: Tonlage wegen SYRIZA »genau die falsche«

Update 8.30 Uhr: Der Athener Hedgefonds-Manager Timos Melissaris hat gegenüber der Illustrierten »Stern« seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass die konservative Regierung in Griechenland am 25. Januar abgewählt wird. Er setze auf Alexis Tsipras von der Linkspartei SYRIZA, sagte der Manager und warf dem amtierenden Premierminister Samaras vor, nichts gegen das System der Vetternwirtschaft getan zu haben. »Unsere Regierung hat auf ganzer Linie versagt: Steuern erhöhen, sparen auf Kosten der Kleinen und billig Staatseigentum verschachern - mehr hat Samaras nicht geleistet«, zitiert der »Stern« Melissaris. Der Wirtschaftsexperte bescheinigt SYRIZA zudem, sich in den vergangenen zwei Jahren reformiert zu haben. »Die Partei steht heute für eine pragmatische Finanzpolitik.« Die Gefahr eines Euro-Austritts der Griechen hält Melissaris für ausgeschlossen. SYRIZA werde auch bei einem Wahlsieg einen Koalitionspartner brauchen. »Und da gibt es keinen, der das Risiko eingehen würde, die Euro-Zone zu verlassen.« Heftige Kritik übt der Manager an Kanzlerin Angela Merkel, wegen ihrer Äußerung, es sei »verkraftbar«, wenn Griechenland die Drachme wieder einführt. So etwas zu sagen, sei »leichtsinnig« und »unanständig«. Es stünde Frau Merkel nicht zu, dem griechischen Wähler mit Konsequenzen zu drohen, wenn er sich für SYRIZA entscheidet.

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