Von den Siegern lernen

Die Lockerheit der Österreicher: Ziel der deutschen Skispringer nach der Tournee ist, Verkrampfungen zu lösen

  • Von Thomas Wolfer und Erik Roos, Bischofshofen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach der Vierschanzentournee haben sich die deutschen Skispringer die Überflieger aus Österreich zum Vorbild genommen.

Als das Feuerwerk den Himmel über Bischofshofen zum Leuchten brachte, blickten die deutschen Skispringer ein wenig neidisch hinüber zu Stefan Kraft und Michael Hayböck. Genau dort, wo Severin Freund und Richard Freitag seit Jahren hin wollen, auf das Siegerpodest der Vierschanzentournee, standen am Ende wieder einmal zwei Österreicher. Die Überlegenheit der Rivalen war offensichtlich - und machte dennoch auch ein wenig Mut.

»Ein paar Jahre zurück hatte Österreich auch Probleme, die Tournee zu gewinnen. Dann haben sie den Bann gebrochen und lassen sich jetzt nicht mehr vom Thron verdrängen«, sagte Bundestrainer Werner Schuster. In der Tat: Von 2001 bis 2008 waren die Austria-Adler achtmal in Folge leer ausgegangen, ehe die bis heute andauernde Siegesserie begann. Ein Beispiel, das Freund und Co. nicht nur Mut macht, sondern auch als Vorbild dienen kann.

Die sieben Tourneesiege in Folge von sechs verschiedenen Österreichern zeigen nämlich ...


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