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Neuwahl als Ersatz für katalanisches Referendum

Regionalregierung will Unabhängigkeit der spanischen Region vorantreiben

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Auf Druck der Zivilgesellschaft haben sich die beiden großen katalanischen Parteien auf den 27. September für Neuwahlen geeinigt.

Zwei Monate hat die Republikanische Linke Kataloniens (ERC) mit den regierenden Christdemokraten (CiU) gerungen. Am späten Mittwoch einigte sich der ERC-Chef Oriol Junqueras mit dem katalanischen Ministerpräsidenten Artur Mas auf vorgezogene Neuwahlen. Sie sollen das Vorhaben, die spanische Region unabhängig zu machen, vorantreiben.

Zivilgesellschaftliche Organisationen wie die Katalanische Nationalversammlung (ANC) und Òmnium Cultural, die Millionen für ihre Forderung »Katalonien als neuer Staat in Europa« mobilisieren können, hatten mit massivem Druck von Mas und Junqueras gefordert, die Parteiinteressen zurückzustellen. Nach einer fast fünfstündigen Sitzung, an der auch die ANC-Präsidentin Chefin Carme Forcadell und die Òmnium-Chefin Muriel Casals in Barcelona teilnahmen, trat Mas vor die Presse. Er erklärte, vorgezogene Regionalwahlen seien »der einzige Weg«, um die Katalanen für oder gegen d...


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