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Abgesichert im Ruhestand

Altersvorsorge

Wenn es Zeit ist für den Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand, sollten zwei Themen bereits geklärt sein: ein weiterhin regelmäßiges Einkommen und Sicherheit für Not- und Krankheitsfälle.

»Wir erleben immer wieder, dass im Arbeitsleben sehr planvoll agierende Menschen unvorbereitet in den Ruhestand gehen«, sagt Franz-Josef Rosemeyer, Vorstand der A.S.I. Wirtschaftsberatung. Doch auch die Frage, wie viel Geld monatlich zur Verfügung steht, wenn das Gehalt nicht mehr fließt, stellen sich Viele erst, wenn es so weit ist.

Einnahmen im Ruhestand frühzeitig planen

Viele Menschen haben keine Klarheit, welches monatliche Renteneinkommen sie sich im Laufe ihres Berufslebens erarbeitet haben. So spielt die private Altersvorsorge eine immer größere Rolle.

Auch wer sich ein gewisses Vermögen erarbeitet hat, muss sich um ein möglichst sinnvolles Verhältnis zwischen Liquidität und Anlagesumme kümmern. Eine Geldanlage bedeute nicht automatisch Einkommen, der Lebensunterhalt müsse aber weiter bestritten werden.

Neben den finanziellen Angelegenheiten stehen Themen wie Krankheit, Pflege und Tod. Wer offen mit seinen Nächsten über den Notfall spricht, erspart ihnen und sich selbst Ungewissheit und häufig auch Probleme. So kann eine Patientenverfügung sicherstellen, dass man in einer schwierigen gesundheitlichen Situation so behandelt wird, wie man es für richtig hält.

Wichtig: ein Notfallordner

Experten raten, einen Notfallordner anzulegen. Er bündelt wichtige Informationen für die Angehörigen. Vorlagen wie der Vorsorgeplaner vom Akademische Arbeitsgemeinschaft Verlag, führen alle bedenkenswerten Aspekte auf und bieten eine Orientierung. »Bei den juristisch relevanten Dokumenten sollte man sich aber unbedingt von einem Anwalt unterstützen lassen«, so Rosemeyer.

Diese fünf Aspekte sollte jeder Notfallordner behandeln:

  • Vollmachten (u.a. Vorsorgevollmacht, General- oder Einzelvollmacht),
  • Verfügungen (z.B. Betreuungs- oder Patientenverfügung),
  • Ansprüche an Renten & Pensionen,
  • Übersichten zu bestehenden Versicherungen und Verträgen,
  • Übersichten zu Vermögen (Konten, Depots, etc.), Anlagen & Verbindlichkeiten (Kredite, Hypotheken, Privatschulden).

Tipps für mehr Sicherheit und gute Rendite

Viele fürchten, dass ihre Träume für den Lebensabend platzen, weil sie nicht genug »auf die hohe Kante« legen können. ERGO Vorsorgeexpertin Tatjana Höchstödter gibt Tipps, wie Sparer den Aufwärtstrend der Wirtschaft für die Aufstockung der Rente nutzen können.

1. Welches ist die geeignete Versicherungsvariante?

Sparer, die bereits über eine sichere finanzielle Basis für das Alter verfügen, können mit Hilfe der klassischen fondsgebundenen Lebensversicherung ihr Rentenpolster aufbessern. Wer mehr Sicherheit will, setzt auf Fondspolicen mit eingebauten Garantien. Sie sind wie klassische Lebensversicherungen gestaltet und stellen über verschiedene Konzepte ein angestrebtes Garantieniveau sicher.

2. Anlagen für Einsteiger

Ein Berater sollte helfen, die richtige fondsgebundene Anlage zu finden. Dazu prüft er die Lebensplanung und die angestrebten Ziele des Kunden. Zudem klärt er über die vorhandenen Risiken auf, die sich aufgrund der Laufzeit ergeben können. Flexible Beitragszahlungen bringen Flexibilität, da Beiträge jederzeit erhöht oder reduziert werden können.

3. Für Fortgeschrittene

Fortgeschrittene Anleger, die aktiv an der Gestaltung ihrer Sparanlagen teilhaben wollen, sollten darauf achten, dass sie die Verteilung der zukünftigen Sparanteile auf die verschiedenen Fonds ändern können. Gute Anbieter bieten Fondswechsel mehrmals im Jahr kostenlos an. Um die Fondsentwicklung im Auge behalten zu können, sollten Anleger auf eine tagesaktuelle, lückenlose Dokumentation der Fonds achten. Qualifizierte Versicherer verfügen über eine breite Produktpalette, so dass die Streuung auf mehrere Fonds möglich ist. Darunter sollten möglichst viele namhafte Fonds sein, die langfristig Erfolge vorweisen können. A.S.I./ERGO/nd

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