Erik Eggers, Doha 21.01.2015 / Sport

Gegenseitige Ignoranz

Handballer und Funktionäre äußern sich kaum zu Armutsproblemen im WM-Land Katar

In Katar sieht jeder das direkte Nebeneinander von Luxus und Ausbeutung der Armen. Die Protagonisten der Handball-Weltmeisterschaft schweigen dazu, und die Katarer ignorieren die WM.

Der junge deutsche Handballprofi steht im Foyer des Luxushotels in Doha, um ihn herum funkelt und glitzert es. Glattpolierter Fußboden, wuchtige Säulen aus Marmor mit arabischen Intarsien, der Blick schweift über den Persischen Golf und den riesigen Hotel-Pool. Überall Personal, das kleine Krümel wegwischt und Kaffee anbietet. Ein »Wahnsinn« sei dieser Protz, sagt der junge Mann. »Ich glaube, dass ich vieles erst sehr viel später verarbeiten werde.«

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