Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

»Es wird nicht über Nacht geschehen«

USA fordern weiterhin von Kuba verstaatlichtes Eigentum zurück / 6000 Forderungen US-amerikanischer Bürger und Unternehmen

  • Von Andreas Knobloch, Havanna
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Eine der wichtigsten Fragen zwischen den USA und Kuba rückt wieder auf die Agenda: die Forderung nach Rückgabe US-amerikanischen Eigentums, das nach Castros Sieg in Kuba verstaatlicht wurde.

Nun, da die USA eine Neuausrichtung ihrer Kuba-Politik beschlossen haben und beide Seiten in dieser Woche in Havanna Gespräche über eine Normalisierung ihrer Beziehungen aufnehmen, geht es fortan auch wieder um die Forderungen nach Rückgabe beziehungsweise Entschädigung US-amerikanischen Besitzes, der nach dem Triumph der Revolution in Kuba verstaatlicht wurde.

Die Enteignungen US-amerikanischer Unternehmen in Kuba begannen 1960, nachdem sich US-Ölkonzerne weigerten, sowjetisches Erdöl zu verarbeiten. Daraufhin verstaatlichte die Regierung Fidel Castro zunächst die Ölgesellschaften, später auch Fabriken, Landgüter, Stromwerke und andere Besitztümer.

Die dem US-Justizministerium unterstellte Foreign Claims Settlement Commission hat knapp 6000 Forderungen US-amerikanischer Bürger und Unternehmen, darunter Coca-Cola, Exxon Mobil, Starwood Hotels, gegenüber Kuba gesammelt und diese auf insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar beziffert. Mit den a...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.