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Öfter mal Lachenmann

Der Komponist Helmut Lachenmann (Foto), Erfinder der »Musique concrète instrumentale«, wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Das an diesem Mittwoch beginnende »Ultraschall«-Festival widmet ihm einen Schwerpunkt. Einer von fünf Festivaltagen, nämlich der 25. Januar, ist Lachenmann und seiner »Musik im Grenzbereich zwischen Klang und Geräusch« gewidmet, wie es die Festivalleiter Rainer Pöllmann (Deutschlandradio Kultur) und Andreas Göbel (rbb-kulturradio) formulieren. Die ausrichtenden Rundfunkanstalten übertragen - live oder zeitversetzt - sämtliche Konzerte des Festivals, darunter zwölf Ur- und vierzehn deutsche Erstaufführungen.

Neben vertiefenden Einblicken in »Klassiker der Moderne« (wie eben die Werke der »Vaterfigur« Lachenmann) bietet das Festival auch in seiner 17. Saison die Möglichkeit zur Begegnung mit jüngeren Komponisten. So sind dem Schweizer DAAD-Stipendiaten Michael Pelzel eine Uraufführung und ein Porträtkonzert gewidmet. Dargeboten werden die Werke von renommierten Interpreten Neuer Musik, etwa dem Klangforum Wien, dem Ensemble Modern und dem ensemble recherche. Veranstaltungsorte sind das Haus des Rundfunks, das Hebbeltheater am Ufer, das Radialsystem V, die Heilig-Kreuz- und die Sophienkirche. mha

Foto: akg-images/Marion Kalter

www.ultraschallberlin.de

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