Werbung

Gedenkstätte lehnt geplanten AfD-Kranz bei Holocaust-Gedenken ab

Weimar. Die KZ-Gedenkstätte Buchenwald in Thüringen will der Alternative für Deutschland (AfD) nicht genehmigen, zum Holocaust-Gedenken einen Kranz mit dem derzeit geplanten Schriftzug niederzulegen. »Wir werden nicht zulassen, dass an diesem Tag in dieser relativistischen Manier den Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers ins Gesicht geschlagen wird«, sagte Stiftungsdirektor Volkhard Knigge am Mittwoch mit Blick auf den Gedenktag am 27. Januar. Hintergrund ist die von der AfD gewünschte Inschrift des Kranzes, die sich an alle »Opfer des Konzentrations- und Speziallagers Buchenwald« richten soll - damit wären nicht nur Häftlinge der Nationalsozialisten, sondern auch nach dem Krieg in Buchenwald internierte NS-Verbrecher eingeschlossen. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!