Hans-Arthur Marsiske 24.01.2015 / Debatte

Roboter sollen nicht mit Waffen spielen

Drohnen werden in den kommenden Jahren zunehmend unseren Alltag prägen. Wie sich dadurch die Gesellschaft verändern wird, ist noch nicht entschieden

Die Anfrage einer Tageszeitung, die einen Artikel über den von Honda neu präsentierten humanoiden Roboter P 2 wünschte, brachte mich Mitte der 1990er Jahre mit Robotern in Kontakt. Bei den Recherchen dazu verblüffte mich zum einen der Entwicklungsstand der Robotik, die mich bis dahin allenfalls im Rahmen von Science-Fiction beschäftigt hatte. Zum anderen erfuhr ich von der RoboCup-Initiative, deren Idee mich auf Anhieb überzeugte: Roboter sollten lernen, Fußball zu spielen - und bis zum Jahr 2050 in der Lage sein, den amtierenden menschlichen Weltmeister zu schlagen.

Die ungewöhnlich langfristige Perspektive war dabei ebenso beeindruckend wie der rein spielerische Aspekt jenseits jeglicher Nutzungserwägungen. Aber erst in den kommenden Jahren wurde nach und nach immer deutlicher, worin die eigentliche Anziehungskraft des RoboCup liegt: Hier, auf den Fußballfeldern, materialisierte sich ein grundlegend neues Verständnis von Int...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: