Gepflegt alt werden

Der Senat wollte den Pflegeberuf attraktiver machen und zieht Bilanz seiner Werbekampagne

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Berlin werden in den nächsten fünfzehn Jahren ca. 20 000 AltenpflegerInnen fehlen. Der Senat versuchte, mit einer Attraktivitätskampagne den Beruf beliebter zu machen. Was hat sie gebracht?

Warum Rafael Weise Altenpfleger geworden ist, weiß er auch jetzt, nach zwei Jahren in der Ausbildung, immer noch genau. Die schlechte Bezahlung hat ihn nicht abgeschreckt, auch nicht die krasse Intimität, die er mit Menschen teilt, die ihm anfangs völlig fremd waren - und er ihnen auch. »Kaum jemand kann sich vorstellen, wie viel es mir gibt, wenn ich den Menschen, die so viel in ihrem Leben erlebt haben - und nicht alles davon war schön - ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann«, sagt der 24-Jährige. Weise ist Überzeugungspfleger, deshalb sitzt er auch am Montagvormittag zusammen mit Sozialsenator Mario Czaja (CDU) auf dem Podium zur Auswertung der im Frühjahr 2014 gestarteten Kampagne »Gepflegt in die Zukunft« und erzählt davon, dass er auch nach der Ausbildung noch als Praktiker in dem Beruf bleiben will und nicht wie viele seiner Kollegen noch ein Studium dran hängen wird, um irgendwann im Qualitätsmanagement zu landen, wo man nur ...

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