Hellas: It’s the democracy, stupid

Der Wahlsieg von SYRIZA stellt die angebliche Alternativlosigkeit des Neoliberalismus in Frage, meint Raul Zelik

Keine Woche ist seit den Wahlen in Griechenland vergangen, und schon wird von vielen gefragt, ob SYRIZA durch das Bündnis mit den Rechtspopulisten den Kredit nicht schon wieder verspielt hat. Von einer Regierung, die so wenig Prinzipientreue an den Tag lege, so heißt es, sei nichts zu erwarten. Doch bestand die Bedeutung des SYRIZA-Wahlsiegs wirklich darin, dass danach besser regiert werden sollte?
In den vergangenen von Pegida und Islamischem Staat beherrschten Monaten haben wir das Drama des 21. Jahrhunderts in seiner ganzen Hässlichkeit zu Gesicht bekommen. Serge Halimi, Herausgeber der »Le Monde Diplomatique«, hat die Lage in seinem Editorial für die aktuelle Ausgabe der Monatszeitung treffend beschrieben: Während die Welt zerbricht, Ungleichheit und Marginalisierung immer erdrückender werden, diskutieren wir, ob man Mohammed zeichnen darf. Umso größer die Probleme, desto belangloser die Auseinandersetzungen.

Halimi hat ...

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