Jörg Staude 29.01.2015 / Kultur

Von der Schwierigkeit, sich zu erinnern

Berlin: In der Neuen Synagoge wurde das Buch über die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums vorgestellt

Am Ende spielte die Schulband des Jüdischen Gymnasiums Stevie Wonders »Isn’t She Lovely«. Ein unerwartetes Ende. Der 1976 veröffentlichte Song hält die Gefühle fest, die Wonder durch die Geburt einer seiner Töchter erlebt hatte. Ein fröhliches, unbekümmertes Lied. Solange der Song gehört werden wird, kann Wonder den Menschen mitteilen, wie das damals war mit dem Baby.

Wonder ist ein genialer Musiker. Er überwindet die Schwierigkeit, sich zu erinnern, auf seine Weise. Ein anderer Weg, die Zeit zu überbrücken, war zu Wochenbeginn im Großen Saal der Neuen Synagoge in Berlin bei der Buchpremiere von »Schalom und Alefbet - die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin« zu erleben.

Was bleibt als Erinnerung? Nicht in den Büchern, sondern im Gedächtnis. Die bald 86-jährige Inge Weinem, von 1939 bis 1941 Schülerin auf der damaligen Jüdischen Mittelschule, berichtete dem vollbesetzten Saal von ihrer geliebten Klassenlehrerin....

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