Berufstelefonierer werden oft trübsinnig

Berlin. Mitarbeiter von Callcentern, in der Altenpflege und in der Kinderbetreuung werden einer Studie zufolge am häufigsten wegen Depressionen krankgeschrieben. Im Jahr 2013 wurden 3,7 Prozent aller Callcenter-Angestellten wegen Depressionen für arbeitsunfähig erklärt, wie es in einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) heißt, aus der die »Bild«-Zeitung (Mittwoch) zitiert. In der Altenpflege und der Kinderbetreuung waren es demnach 3,45 Prozent und 2,74 Prozent der Mitarbeiter. Im Bundesdurchschnitt liegt die Ausfallquote wegen Depressionen bei 1,6 Prozent.Als Ursachen von Depressionen gelten Stress und psychische Belastungen bei der Arbeit. Wertschätzung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und gesunder Ausgleich seien die beste Prävention, sagte TK-Chef Jens Baas der Zeitung. dpa/nd

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