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Dresdner Moschee mit rechten Parolen beschmiert

Sachschaden in Höhe von 5000 Euro entstanden

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Eine Vermutung, wer die Täter sein könnten, haben die Mitglieder der Muslimischen Gemeinde in der sächsischen Landeshauptstadt nicht - sie leben bisher, trotz Pegida-Demonstrationen, friedlich mit ihren Nachbarn zusammen.

Dresden. Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Donnerstag das Dresdner islamische Kulturzentrum Marwa El-Sherbini beschmiert. An der Wand des Zentrums, das von den Muslimen in Dresden auch als Moschee genutzt wird, sei der Schriftzug »Mohamed ist eine Schwuchtel« aufgebracht worden, berichten die »Dresdner Neuesten Nachrichten« . Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Die muslimische Gemeinde habe das erste Mal mit derartigen Schmierereien zu tun, hieß es weiter. Der Sachschaden belaufe sich auf rund 5.000 Euro. Eine Vermutung, wer der Täter gewesen sein könnte, habe die Gemeinde nicht. »Ich kann es mir nicht erklären. Wir leben in Frieden mit unseren Nachbarn und haben auch sonst keine Feinde«, sagte ein Mitglied der muslimischen Gemeinde der Zeitung.

Seit Juli 2009 nutzt die Gemeinde diesen Standort in der Dresdner Johannstadt. Der Name des Zentrums erinnert an die Ägypterin Marwa El-Sherbini, die 2009 im Dresdner Landgericht während einer Verhandlung niedergestochen wurde.

Noch eine Woche zuvor besuchte »neues deutschland« das islamische Kulturzentrum und traf dort auf Menschen, die ihre Hoffnung auf ein friedliches Nebeneinander mit den Dresdner nicht aufgeben wollten und ihre positiven Erfahrungen mit dieser Stadt trotz der Parolen der Pegida-Teilnehmer revidieren wollten. epd/nd

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