Ralf Klingsieck, Paris 04.02.2015 / Ausland

Zaudernder Makler

Frankreichs Präsident Hollande hat aufs falsche Pferd gesetzt und biedert sich nun Tsipras an

Vor zwei Jahren noch war Alexis Tsipras Frankreichs Präsident zu radikal, an diesem Mittwoch ist er gern gesehener Gast in Paris. Von ihrem Gespräch erhoffen sich beide Politiker Aufwind.

Präsident François Hollande wird sich nicht verärgert zeigen, wenn er an diesem Mittwoch Griechenlands neuen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras im Elysée-Palast empfängt. Dabei hätte er Grund genug. Nicht wegen der Forderungen und Vorschläge, die der Linkspolitiker bei seiner Europa-Tour im Gepäck hat und mit denen er dieser Tage für reichlich Diskussionen sorgt. Vielmehr muss sich Hollande über eine Menge verpasster Gelegenheiten und verlorene Zeit Gedanken machen. Für Hollande und die mit ihm regierende Sozialistische Partei (PS) war Tsipras bislang nicht nur eine Unperson, sondern ein regelrechtes rotes Tuch. Wahrscheinlich erinnerte der Grieche sie zu sehr an ihre eigene linke Vergangenheit, von der sie sich zugunsten einer neoliberalen sozialdemokratischen Neuausrichtung verabschiedet haben.

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