Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Entschädigung für »vergessene« NS-Opfer

Parlamentsantrag der Linksfraktion zur Entschädigung der noch lebenden sowjetischen Kriegsgefangenen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Die Linksfraktion im Bundestag dringt auf eine »finanzielle Anerkennung von NS-Unrecht für sowjetische Kriegsgefangene«. Am heutigen Donnerstag wird das Thema im Plenum aufgerufen.

»Todesmatt und halb verhungert wandern diese Unglücksmenschen dahin. Zahlreiche Tote und Erschöpfte sind am Wegesrand zusammengebrochen.« Generalfeldmarschall Bock, Chef von Hitlers Heeresgruppe Mitte, ist bei seiner Beschreibung des Elends sowjetischer Kriegsgefangener ganz sicher keine Übertreibung vorzuwerfen. »Von mehr als fünf Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen, die nach dem deutschen Überfall im Juni 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft gerieten, starben zwei Millionen bereits in den ersten Monaten in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten«, erinnert die Linksfraktion in ihrem Antrag. Es handelte sich »um eine gezielte Politik der Naziführung, die den Krieg im Osten generell und den Krieg gegen die ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.