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Millionen für die Dorfschule

Verstorbene Tochter eine spanischen Fabrikantenfamilie vererbte ihr Vermögen den Kindern

  • Von Heinz Krieger, Valencia
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Dorfschule in Valverde in La Mancha erbt ein Millionenvermögen. Die Tochter einer Fabrikantenfamilie ist 86-jährig verstorben. Ihr Wille: Die Dorfkinder sollen eine gute Bildung bekommen.

»An einem Orte der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnern kann….«, so beginnt der wohl berühmteste Roman in spanischer Sprache: Don Quijote. Valverde del Jucar mit seinen 1200 Einwohnern ist so ein Ort in Kastilien-La Mancha. Doch Virginia Pérez Buendía hat ihr Heimatdorf nie vergessen.

Früher kam Virginia oft mit einem alten klapprigen Landrover nach Valverde, wo sie ihre Kindheit verbracht hat. Sie sei schon als junge Frau recht schweigsam gewesen, aber nicht abweisend. Freundlich war sie, hat sich, solange sie im Dorf am kilometerlangen Stausee lebte, schon frühmorgens um die Tiere gekümmert, auch im Garten gearbeitet. Ihre Familie gehörte zu den Begüterten im Dorf der Mancha, dort, wo Spanien heute fast noch so ist wie vor dem Ansturm von Millionen Touristen. Eine Mehlfabrik gehörte den Pérez’, viele Ländereien und Häuser. Ein beträchtliches Familienvermögen.

Virginia hat nie ge...


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