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Das Netz bleibt neutral

US-Telekombehörde spricht sich gegen Internet der zwei Geschwindigkeiten aus

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Internet soll in den USA künftig zur Grundversorgung gehören. Für Forderungen nach einem Zwei-Klassen-Netz finden sich offenbar keine Mehrheiten.

Das Lobbying hat gewirkt. Die Manager junger Technologiefirmen machten in den vergangen Monaten ihren Einfluss bei US-Präsident Barack Obama geltend, um ein für alle Nutzer und Anbieter gleiches Internet zu sichern. Die sogenannte Netzneutralität wird nun auch vom Chef der Kommunikationsbehörde FCC, Tom Wheeler, vertreten. Er hatte in der Internetgemeinde im Jahr 2014 einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, als er laut über ein Netz der zwei Geschwindigkeiten nachdachte - ein extrem schnelles sollte es nur gegen hohe Gebühren geben. Dazu kommt es nun wohl nicht, wenn am 26. Februar die FCC über das künftige Regelwerk entscheidet. Beobachter erwarten, dass die beiden republikanischen Mitglieder gegen den Wheeler-Vorschlag stimmen werden, die drei Demokraten dafür.

Wie er heute denkt, machte Wheeler am Donnerstag in einem Artikel im Fachmagazin »Wired« deutlich: Das Internet sieht er nicht mehr als Mittel zum Datenaustausch an, so...


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