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Zuzug allein wird es nicht richten

»Arbeitsmarkt 2030«: Integration von Frauen, Älteren und Migranten notwendig

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine am Donnerstag veröffentlichte Arbeitsmarktprognose zeigt, dass der demografische Wandel mit verschiedenen Maßnahmen flankiert werden muss.

Der drohende Fachkräftemangel macht der Bundesregierung zu schaffen. Die aktuellen Diskussionen in der Koalition um einen neues Zuwanderungsgesetz, das sich nach dem kanadischen Punktsystem richten soll, zeigten das in dieser Woche eindrücklich. Während sich die Union mehrheitlich gegen ein solches Gesetz stellt, treiben die Genossen das Projekt weiter voran. Doch vermehrter Zuzug allein kann die demografische Lücke nicht füllen. Eine vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) in Auftrag gegebene Studie scheint das zu bestätigen. Selbst wann man das positivere der beiden Szenarien zu Grunde legt, die das Forschungsinstitut Econimx für das BMAS erstellt hat, dann sinkt die Zahl der Erwerbspersonen bis 2030 um rund 900 000. Das setzt allerdings voraus, dass das krisenbedingte Zuzugshoch der letzten Jahre von rund 300 000 Menschen pro Jahr anhält. Etwa drei Viertel aller Zuwanderer kamen im letzten Jahr aus der EU.

Nach dem zweiten, wohl realist...


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