Kosovo kein sicheres Herkunftsland

Pro Asyl und die LINKE warnt vor einer falschen Einstufung und die Auswirkung auf die Menschen

Ein Aufschrei ging durch die Medien: Deutschland würde von Kosovaren überrollt. Schnell forderten CDU-Minister, Kosovo zum sicheren Herkunftsland zu deklarieren. Eine Diffamierung der Geflüchteten, finden Kritiker.

Berlin. Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl lehnt Gesetzesverschärfungen ab, die den wachsenden Andrang von Asylbewerbern aus Kosovo eindämmen sollen. Nach mehreren anderen Balkanländern nun auch Kosovo als »sicheren Herkunftsstaat« einzustufen, wäre absurd, sagte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Minderheiten würden dort systematisch ausgegrenzt und diskriminiert. In dem Land gebe es massive Defizite bei den staatlichen Strukturen und immense Probleme mit Korruption und organisierter Kriminalität.

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