Aert van Riel 17.02.2015 / Inland

Vom Totengräber zum Heilsbringer

Olaf Scholz trotzt dem Bundestrend der SPD

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz wird nach seinem Wahlsieg als neuer Hoffnungsträger der SPD gefeiert. In der Bundespolitik hätte er allerdings mehr Schwierigkeiten als in der Hansestadt.

Nach der Landtagswahl ist der Auftritt in Berlin ein Pflichttermin. Im Willy-Brandt-Haus nahm der alte und neue Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz den obligatorischen Blumenstrauß entgegen und sagte vor den anwesenden Journalisten und Sozialdemokraten, der Wahltag sei für ihn »ein sehr schöner Tag« gewesen. Kurz und knapp - so kennt man den SPD-Politiker, der den Beinamen »Scholzomat« trägt. Aber auch wenn er kein großer Redner ist, so hat Scholz den Genossen in der Hauptstadt doch gezeigt, dass es auch anders laufen kann als derzeit in der Bundespolitik. Die SPD hatte bei der Bürgerschaftswahl mit großem Vorsprung vor der CDU gewonnen und nur knapp die erneute absolute Mehrheit verfehlt. Damit ist Scholz der zurzeit erfolgreichste sozialdemokratische Landespolitiker.

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