Juan Miranda 17.02.2015 / Debatte

Selbst zum Subjekt der Veränderung werden

Wenn sie die Kräfteverhältnisse verändern will, muss die deutsche Linke sich in soziale Kämpfe außerhalb der Parlamente einmischen. Das kann ihr keine SYRIZA-Regierung abnehmen. Eine Antwort auf Mario Neumann.

Mario Neumann hat in der Debatte um SYRIZA und die Konsequenzen für die deutsche Linke dazu aufgerufen, sich endlich zur neuen griechischen Regierung zu bekennen. Es ist ein wütender Ruf, gezeichnet von Empörung darüber, dass große Teile der Linken hierzulande sich nicht im geringsten für die Krisenpolitik der Europäischen Union interessieren. Krisenproteste wie Blockupy gehen in der Tat vielen Linken am Arsch vorbei. Die Wut hierüber ist verständlich. Bei Neumann mischt sie sich jedoch mit dem Unmut über eine Kritik am Abfeiern von SYRIZA, wie sie von der antiautoritären Linken geübt wird. Das ist schade, verstellt dieser Unmut doch den Blick auf die Argumente derer, die seit Jahren gegen die Krisenpolitik der Troika, gegen deutschen Sozialchauvinismus und rechte Hetze gegen Südeuropäer*innen aktiv sind.

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