Aufwertung von sozialen Berufen

ver.di fordert zehn Prozent

Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di will soziale und erzieherische Berufe aufwerten: Die gut 200 000 Beschäftigten in pädagogischen und sozialen Einrichtungen der Kommunen sollen durchschnittlich zehn Prozent mehr verdienen als bisher, fordert die Gewerkschaft vor den in der nächsten Woche beginnenden Tarifverhandlungen. Denn wichtige Arbeit müsse angemessen bezahlt werden. Insbesondere sollen Beschäftigte in höhere Gehaltsgruppen rutschen. Ver.di hat die einschlägigen Eingruppierungsvorschriften gekündigt.

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände weist die Forderung zurück. »Für solche Verbesserungen gibt es weder Möglichkeiten, noch eine Begründung«, so Vize-Geschäftsführer Dirk Reidelbach zu »nd«. MM

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