Prognose: Olympia als Jobmotor

Bauindustrie, Gast- und Hotelgewerbe erklären, dass die Spiele rund 40 000 Jobs bringen

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Wirtschaft steht hinter den Olympischen Spielen in Berlin. Klar, prognostizieren Hotel-, Gaststätten- und Baugewerbe doch mehrere zehntausend Arbeitsplätze, die die Spiele bringen könnten.

Die Olympia-Buttons sitzen demonstrativ perfekt an den Jacketts der Vertreter vom Berliner Handelsverband, der Bauindustrie und dem Gaststättengewerbe, auch Arbeitssenatorin Dilek Kolat (SPD) hat sich den roten Plastik-Kreis mit dem »Wir wollen die Spiele«-Slogan am Donnerstagmorgen an die Bluse gepappt. »Die Olympischen Spiele sind ein gewaltiger Jobmotor, auf den Berlin nicht verzichten darf«, sagt Kolat.

Nach Schätzungen des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA sollen allein im Bereich Hotellerie 10 000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, wie Willy Weiland, Präsident der DEHOGA Berlin, am Donnerstag prognostiziert. 30 neue Hotelprojekte seien in der Stadt bis 2018 geplant, 15 000 bis 20 000 Zimmer werden so entstehen - allerdings auch ohne Olympia. Auch in der Gastronomie rechnet der Verbandschef mit 5000 bis 10 000 Arbeitsplätzen während der Zeit der Spiele. »Olympia ist mehr als eine Marketing-Idee«, sagt Weiland.

Axel Wunschel...


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