»Die Straße ins Labor holen«

An der TU Ilmenau arbeiten Forscher an den Autos von morgen

  • Von Andreas Göbel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

So futuristisch wie seine tägliche Forschungsarbeit mutet auch der Arbeitsplatz von Frank Wollenschläger an: Etwa so groß wie ein Volleyballfeld und neun Meter hoch ist die Halle der »virtuellen Straße« im Thüringer Innovationszentrum Mobilität (Thimo) in Ilmenau. Die Wände sind lückenlos mit riesigen, pyramidenförmigen Absorbern aus Polyurethanschaum verkleidet. Eine zusätzliche Beschichtung mit Graphit stellt sicher, dass keinerlei Funksignale hinein- oder hinausgelangen. In der Mitte des abgeschirmten Raumes befindet sich ein Prüfstand für Autos, wie man ihn aus normalen Werkstätten kennt - von den zahlreichen Messinstrumenten einmal abgesehen.

»Im Prinzip geht es darum, die Straße ins Labor zu holen«, erklärt Christian Bornkessel vom Fachgebiet Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik an der Technischen Universität Ilmenau. Der Vorteil: In der Kammer lassen sich die äußeren Einflüsse gezielt simulieren - und bei einem Versagen...


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