Sicher, erschwinglich, klimaunfreundlich

EU-Kommission will mit grenzüberschreitenden Strom- und Gasnetzen die Energieunion voranbringen

Die EU-Staaten sollen energiepolitisch enger zusammenrücken und Brüssel möchte hierbei den Dirigenten spielen. Doch dabei droht der Klimaschutz an den Rand gedrängt zu werden.

Die EU-Kommission hat Grundpfeiler einer Europäischen Energieunion vorgestellt. »Wir lancieren eine tiefgreifende Energiewende in Europa«, sagte Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Brüssel. Es handle sich um das größte Energieprojekt in Europa seit der Montanunion bei Kohle und Stahl aus dem Jahr 1951.

Die EU-Kommission möchte die Energieunion bis 2030 herstellen. Das Ziel sei »sichere, erschwingliche und klimafreundliche Energie für Bürger und Unternehmen«, wie es in einem Strategiepapier der EU-Kommission heißt. Es gehe um eine »grundlegende Transformation von Europas Energiesystem« durch Ausbau der Infrastruktur, Schaffung eines gemeinsamen Binnenmarktes, mehr Wettbewerb und veränderter Lieferbeziehungen. Dies werde für Wachstum und neue Arbeitsplätze sorgen. Zu den wenigen konkreten Zielen der neuen Energiestrategie gehören ein Zehn-Prozent-Anteil grenzüberschreitender Verbundne...

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