Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Jobs für den Nordosten

Studie: Erneuerbare Energien bieten 13 700 Arbeitsplätze

Schwerin. Die erneuerbaren Energien entwickeln sich einer Studie zufolge zu einem wirtschaftlichen Schwergewicht in Mecklenburg-Vorpommern. Anlagenhersteller, Zulieferer und Dienstleister in dem Bereich bieten aktuell rund 13 700 Arbeitsplätze, heißt es in der Untersuchung des Instituts Hiero der Universität Rostock, die am Dienstag in Schwerin vorgestellt wurde. Die Mehrzahl der Beschäftigten verdiene mit 30 000 bis 35 000 Euro brutto im Jahr für MV-Verhältnisse überdurchschnittlich gut.

Die rund 580 Unternehmen der Branche erwirtschaften demnach jährlich zusammen 3,7 Milliarden Euro Umsatz. Das sei bereits fast so viel wie in der Ernährungswirtschaft des Landes, sagte der wirtschaftspolitische SPD-Fraktionssprecher Jochen Schulte. Das größte Unternehmen der Branche ist demnach Nordex mit 1350 Mitarbeitern am Standort Rostock. Die Studie war von der SPD-Fraktion in Auftrag gegeben worden und kostete 56 000 Euro, so Schulte.

»Erneuerbare Energien sind ein Jobmotor und bedeutender Wirtschaftszweig in Mecklenburg-Vorpommern«, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Nieszery. »Insbesondere der Ausbau der Windkraft ist eine einmalige wirtschaftspolitische Chance.« Industrieunternehmen würden sich im Nordosten ansiedeln und das Land werde zum Stromexporteur für Süd- und Westdeutschland.

Allerdings stößt der geplante weitere Ausbau der Windkraft auf wachsenden Widerstand in Teilen der Bevölkerung. Kaum jemand möchte bis zu 200 Meter hohe Windräder in der unmittelbaren Nachbarschaft haben. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln