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CSU verbietet SYRIZA »das Maul«

Erneut schroffe Töne vor Treffen der Eurogruppe über Griechenland / Brüssel will schnellere Reformen

  • Von Vincent Körner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Drohen und Drängen - die Tonart in Berlin und Brüssel gegenüber der Regierung in Athen hat sich auch vor dem jüngsten Treffen der Eurogruppe am Montagnachmittag nicht verändert.

Die SYRIZA-geführte Regierung in Athen kann weiterhin nicht mit Entgegenkommen aus Brüssel oder Berlin rechnen. Unisono wurden die vorgelegten Vorschläge von Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis als unzureichend bezeichnet. In einem elfseitigen Schreiben hatte der eine neue Liste mit Maßnahmen unterbreitet - dies hatten die europäischen Gläubiger zur Bedingung der Verlängerung des Kreditprogramms gemacht. Vor einer Auszahlung von Kredittranchen sollen die Athener Pläne aber noch von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds geprüft werden.

Die Pläne würden nicht ausreichen, sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. Die Finanzminister der Eurozone wollten am Montagnachmittag über die Liste beraten; eine Entscheidung wurde zunächst nicht erwartet. »Es wird ein Prozess des langen Atems«, so Dijsselbloem. Aus deutschen Regierungsparteien waren Aufforderungen in Richtung...


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