Barbara Barkhausen, Sydney 10.03.2015 / Ausland

Australiens Flüchtlingspolitik ist Folter

Bericht der Vereinten Nationen kritisiert die konservative Regierung scharf

Australien sperrt seit Jahren Bootsflüchtlinge in Lagern ein. Laut einem aktuellen UN-Bericht wird damit die Anti-Folterkonvention gebrochen. Die Regierung reagierte mit Verärgerung auf den Vorwurf.

Millionen Dollar gehen jedes Jahr in Schockkampagnen wie die Internet-Aktion: »No way! - Ihr werdet Australien nicht zu eurer Heimat machen«. Sie sollen Asylsuchende davon abhalten, sich in ihrer Not nach Australien zu flüchten. Im Wahlkampf 2013 war der »Stoppt-die-Boote«-Slogan des derzeitigen Premierministers Tony Abbott eine der Hauptparolen zum Wählerfang gewesen. Dabei war die Flüchtlingspolitik schon unter der Vorgängerregierung ungewöhnlich harsch gewesen für ein westliches Land. Bereits seit Juli 2013 schiebt Australien jeden, der per Boot ankommt, in Lager auf Nauru oder nach Papua-Neuguinea ab - ohne Chance, jemals als Flüchtling in Australien anerkannt zu werden.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: