Betrogen um das europäische Haus

Michail Gorbatschow wurde vor 30 Jahren Generalsekretär des ZK der KPdSU

  • Von Klaus-Joachim Herrmann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Er ist eine »Person der Zeitgeschichte« und höchst gegenwärtig. Michail Gorbatschow kann nicht von der großen Politik lassen.

»Dies ist ein Versuch, die Lage zu erschweren, vielleicht auch zu destabilisieren und die Konfrontation zu verstärken«, ordnete Michail Gorbatschow den Mord am Oppositionspolitiker Boris Nemzow mit dem Blick auf russische Interessen sofort in die größeren Zusammenhänge. Er warnt angesichts der Beziehungen zu den USA vor einem neuen Kalten Krieg. Der Beginn des Baus einer ukrainischen Mauer ist ihm Anlass zur Warnung vor allen Mauern.

Damit kennt er sich aus. Der Mann, der vor 30 Jahren Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) wurde, weiß nicht nur als Zeitzeuge, worüber er spricht. Er war Begleiter, Mitgestalter und Mitverantwortlicher eines historischen Umbruchs. Der veränderte die Welt. Der Kalte Krieg schien vorbei zu sein.

Symbol dessen war der Fall der Mauer, die quer durch Deutschland die feindlichen Systeme trennte. Für seinen Anteil daran, dass sie verschwand, wurde »...

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