Antisemitismus ist ein virulentes Problem

Judenfeindliche Übergriffe und Schmähungen werden immer häufiger registriert

Angriffe, Bedrohungen und Schmierereien: Zivilgesellschaftliche Stellen zählen deutlich mehr antisemitische Vorfälle als die Polizei in ihrer Statistik.

Es ist helllichter Tag, kurz nach 15 Uhr, als ein 53-jähriger Mann am vergangenen Freitagnachmittag den S-Bahnhof Spindlersfeld in Köpenick betritt. Mehrmals ruft er den verbotenen Nazigruß »Sieg Heil«. Als der Mann von einem 41-jährigen Fahrgast darauf angesprochen wird, antwortet er mit antisemitischen Beleidigungen. Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn können ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Nun ermittelt die für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes in dem Fall. Erst wenige Tage zuvor hatten Beamte des Staatsschutzes eine Wohnung in Kreuzberg durchsucht. Hintergrund hier war die Veröffentlichung von antisemitischen Abbildungen auf der Internetplattform Facebook.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: