Selbstverwaltet in die Pleite

Die Hälfte der Schulden der Uni-Amsterdam besteht aus spekulativen Börsenpapieren.

  • Von Isidor Grim
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Studenten an der Uni Amsterdam protestieren gegen Privatisierungspläne ihrer überschuldeten Alma Mater- ein Aufstand mit gesamteuropäischer Dimension, denn die Missstände sind Folge des neoliberalen Umbaus des Hochschulwesens in ganz Europa.

Wir müssen diese Elite an der Spitze unserer Universität loswerden! Wir müssen unsere Universität wieder aus den Fängen des Finanzkapitalismus befreien! Sie wieder demokratisieren. Finanzkapitalismus stinkt.» Ewald Engelen ist in Rage, das einzige Mal während seines faktenreichen, leidenschaftlichen Vortrags im Atrium des Rektoratsgebäudes, zu dem ihn die Studentinnen und Studenten, die es seit vier Wochen belagern, eingeladen haben. Eben dieses Maagdenhuis ist damit zum elften Mal seit 1969 besetzt. Engelen verbirgt seine Bewunderung für die Studenten nicht, wie es ihnen gelungen ist, das wichtigste Leiden der Amsterdamer Universität (UvA) mit ihrer Aktion in die Öffentlichkeit zu tragen und wie sie die Universitätsleitung in die Defensive und zum Dialog gebracht haben.

Die rechte, wirtschaftsliberale Regierung der Niederlande treibt seit Jahren radikale Hochschulreformen voran, die mit Privatisierung und mehr Leistungskontro...

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