Flugschüler von Mord-Vorwurf freigesprochen

Bundesgerichtshof reduziert Urteil auf gefährliche Körperverletzung und Angriff auf den Luftverkehr / Staatsanwaltschaft: Mann soll Suizid mit Absturz von Maschine geplant haben / Fluglehrer schafft Notlandung auf dem Acker

Berlin. Ein 53-jähriger Mann ist vom Vorwurf des versuchten Mordes an seinem Fluglehrer in 1500 Metern Höhe östlich von Berlin freigesprochen worden. Die Richter verhängten am Freitag im neu aufgerollten Prozess am Landgericht Frankfurt (Oder) jedoch eine Strafe von sieben Jahren Gefängnis wegen gefährlicher Körperverletzung und eines Angriffs auf den Luftverkehr.

Sie sahen es als erwiesen an, dass der Flugschüler im Sommer 2013 während des Fluges mit einem Stein mehrmals gegen den Kopf des heute 75-jährigen Lehrers schlug und versuchte, mit den Daumen seine Augen einzudrücken. Ein Mordversuch könne aber nicht nachgewiesen werden, befand das Gericht. Vor gut einem Jahr war der Mann wegen dieses Vorwurfs zu neun Jahren Haft verurteilt worden, aber in Revision gegangen.

Staatsanwaltschaft und Nebenklage hi...

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