Festnahmen nach tödlicher Geiselnahme in der Türkei

Todesumstände der Kidnapper und des Istanbuler Staatsanwalts noch ungeklärt / Polizei geht gegen DHKP-C vor

  • Von Ismail Küpeli
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nach der tödlich verlaufenen Geiselnahme an einem Staatsanwalt in Istanbul hat die Polizei mehrere Anhänger der DHKP-C festgenommen. Gleichzeitig wurde das Büro von Erdogans AKP gestürmt.

Schlag auf Schlag und mit aller Härte reagierten die türkischen Sicherheitsbeamten am Dienstag und Mittwoch auf die Geiselnahme an einem Staatsanwalt in Istanbul durch die linksradikale DHKP-C. Sie war blutig zu Ende gegangen - der Tod der zwei Geiselnehmer und des Juristen wurde am späten Abend bekanntgegeben - und begleitet von martialischen Bildern. Nach stundenlangen Verhandlungen stürmte eine Sondereinheit der Polizei das Justizgebäude, nach dem es zwischenzeitlich Anzeichen für eine friedliche Lösung gab. Der genaue Ablauf der Ereignisse ist noch nicht vollständig aufgeklärt. So ist nicht bekannt gegeben worden, durch wessen Waffen der Staatsanwalt getötet wurde. Ebenso wird die Darstellung der Polizei, wonach die Geiselnehmer zuerst geschossen hätten, angezweifelt.

Etwas klarer sind die Hintergründe der Tat selbst. Der getötete Staatsanwalt betreute das Verfahren gegen die Todesschützen von Berkin Elvan. Der Jun...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 458 Wörter (3009 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.