Der Dichter als Dokumentarist

Die Filme des armenischen Regisseurs Harutyun Khachatryan sind das Herzstück der Reihe »Es schneit im April«, mit der das Maxim-Gorki-Theater an den Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren erinnert

  • Von Erika Richter
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Harutyun Khachatryan ist ein leidenschaftlicher Erforscher seines Landes und zugleich ein Dichter. Seine Bilder sind treue Abbilder der Realität, mit ihnen vermisst er sein Land, und zugleich lassen uns seine Bilder in die Tiefe blicken, in die Tiefe der Geschichte wie auch in die Tiefe der menschlichen Seele.

Diese erste Retrospektive seiner Arbeiten in Deutschland sind ein Herzstück der von Fred Kelemen kuratierten Filmreihe »ANRUFUNG - ein filmisches Memorial«, die einen bedeutenden Teil des eindrucksvollen Projektes des Maxim Gorki Theaters »Es schneit im April - eine Passion und ein Osterfest« bildet, das zum 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern stattfindet.

Die Besonderheiten Khachatryans zeigten sich bereits in seinem frühesten Film innerhalb dieser Retrospektive, »Kond« (1987): Er vertraut ganz auf das Bild. Die gesprochene Sprache hält er für überflüssig. Es gibt keine Erklärungen. Der alte, vernachlä...

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