Bundespolizei will bei Antiterrorkampf mitmischen

Potsdam. Im Kampf gegen den Terrorismus setzt der Chef der Bundespolizei auf eine Spezialisierung seiner Beamten. Nach den Anschlägen in Paris und Kopenhagen liege es nahe, sich noch stärker als bisher »auf robuste Lagen« einzustellen, sagte Präsident Dieter Romann. Die Bundespolizei sei das einzige Instrument der Bundesregierung, das im Ernstfall bei Sonderlagen im Inland eingesetzt werden könne. Romann sprach sich dafür aus, für kurzfristige Lösungen auf Einheiten der bundesweit stationierten Bereitschaftspolizei zurückzugreifen. Diese sollten rasch zusätzlich ausgestattet und fortgebildet werden. Diese Beamten stünden dann für die alltäglichen Aufgaben zur Verfügung - und auch im Fall eines Terroranschlags. Dabei könnten die Polizeien der Länder ebenso unterstützt werden wie das Bundeskriminalamt oder der Zoll. Bundespolizisten könnten nach Romanns Vorstellungen auch während der Fahndung nach bewaffneten Straftätern helfen und zum Schutz von Objekten oder Veranstaltungen. dpa/nd Kommentar Seite 2

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