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Stell die Verbindung her

Stabilität oder Stagnation: Vor dem Bielefelder Parteitag sucht die Linkspartei nach neuen Wegen zu mehr Erfolg - mit »Aprilthesen«, einem Leitantrag und einem besseren wirtschaftspolitischen Image

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Es ist derzeit mal wieder journalistische Mode, Texte über die Krise der SPD zu verfassen. Der Vorsitzende Sigmar Gabriel drohe »zur tragischen Figur zu werden«, heißt es. Gerade einmal 18 Prozent der Bundesbürger würden dem Sozialdemokraten eine Chance gegen Ewigkanzlerin Angela Merkel zutrauen. Schon steht auf dem Herd der politischen Berichterstattung jener Topf, aus dem bis 2017 unaufhörlich die Nachrichten über mögliche und unmögliche SPD-Kandidaten quellen werden.

Klügere Beobachter des parteipolitischen Geschehens führen die »Verzwergung der SPD« (Heribert Prantl) auf deren hegemoniepolitische und strategische Orientierungslosigkeit zurück. Die Sozialdemokraten hofften weiter auf Erfolge in der »Mitte« und würden so »das linke Spektrum« praktisch verloren geben, meint Albrecht von Lucke in den »Blättern für deutsche und internationale Politik«. »Gewinner ist die Linkspartei.«

Ist sie das? Bundesweit steht die Link...


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