Robert D. Meyer 16.04.2015 / Kommentare

Ein Trainer ist ihnen wichtiger als 400 Tote im Mittelmeer

Warum es »King Klopp« und keine Flüchtlingsopfer in die Schlagzeilen schaffen

Hunderte Menschen ertrinken jämmerlich im Mittelmeer, doch die Titelseiten bestimmt der zurückgetretene Fußballtrainer Jürgen Klopp. Ein Erklärungsversuch zum kollektiven Versagen der vierten Säule der Demokratie.

Inzwischen ist man als Journalist im täglichen Nachrichtengeschäft viel zynisches gewohnt. So erschreckt die Tatsache kaum, dass Springers-Boulevard-Welt einem Paralleluniversum zur Wirklichkeit gleicht, wo grundsätzlich der Angst, dem Hass, entblößten Brüsten und einem Trainerrücktritt ein höherer Nachrichtenwert eingeräumt wird, als 400 jämmerlich ertrunkenen Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: