Süleyman Nazif - ein fast vergessener Held

Während der Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich 1915 versuchten einige wenige Beamte, Menschen zu retten

  • Von Jan Keetmann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Das Osmanische Reich verfügte über einige ungewöhnliche Beamte, einer von ihnen war der Beamte und Poet Süleyman Nazif. Bei Beginn des Ersten Weltkrieges hatte er den Posten des Gouverneurs von Bagdad inne.

Auf einer Reise nach Diyarbakir, wo damals der Gouverneur Mehmet Reschid, der »Schlächter von Diyarbakir«, unter der armenischen und assyrischen Minderheit wütete, hatte Nazif den »scharfen Geruch von verwesenden Körpern« wahrgenommen. Ohnehin war ihm klar, dass die Deportationen nicht wie behauptet kriegsbedingt waren und dass mit dem Tod der Deportierten gerechnet wurde. Welchen anderen Sinn konnte es haben, ein Fünftel der Bevölkerung Anatoliens in die syrische Wüste zu schicken, ohne sich dort um ihr Überleben zu kümmern?

Nazif tat darauf, was er konnte, um das Morden zu verhindern. Er wandte sich an Spitzenbeamte in den Provinzen und forderte sie auf, die Deportationsbefehle nicht zu vollstrecken. Das war schon n...

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