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Arbeiten beim «Jüd», Hitler mit d und dann auch noch die falschen Befreier

Dietzhausen bei Suhl - ein Dorf erinnert sich an das Frühjahr 1945 und an die Ursachen des Völkermordens

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

«Ein Mensch ohne Geschichte ist wie ein Baum ohne Wurzeln.» In schwarzen Lettern ist der Spruch auf ein weißes Tuch gedruckt. Es hängt an der Empore der Dorfkirche von Dietzhausen. Stimmt der Satz? Bürgermeister Dr. Werner Hauk, ein rationaler aber höchst begeisterungsfähiger Physiker, der an der Berliner Akademie der Wissenschaften geforscht und an der TH Ilmenau gelehrt hat, der heute noch als Konsultanz zum Thema Elektrosmog gesucht ist, zweifelt nicht daran. Also sind seine Nachbarn sehr verwurzelt in und mit ihrem Ort.

Um im Bilde zu bleiben: Der, der die Geschichte gießt und mit immer neuen Nährstoffen versieht, heißt Rudi Denner. Er stammt aus dem thüringischen Dietzhausen, das seit geraumer Zeit ordnungspolitisch zu Suhl gehört. Ohne wirklich dazu zu gehören. Denner wurde eingeschult, da war der große Krieg gerade zu Ende. Bis zu den Osterferien gab es Unterricht. Dann ging es erst wieder im Herbst weiter. Diese ungewollt lange...


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