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Brasilien: Baukonzern gibt Schmiergelder zu

Brasilia. In der Korruptionsaffäre um den brasilianischen Ölkonzern Petrobras hat ein Baukonzern laut Medienberichten Schmiergeldzahlungen im Umfang von mehr als 36 Millionen Dollar an das Energieunternehmen gestanden. Eduardo Leite, früherer Vizechef des Konzerns Camargo Corrêa, gab die Zahlungen gegenüber der Staatsanwaltschaft zu, wie brasilianische Medien berichteten. Sie flossen demnach in den Jahren 2007 bis 2012. Leite beschrieb es den Berichten zufolge als »sehr einfach«, Verträge über Bauprojekte mit Petrobras mit Hilfe der Schmiergelder so zu gestalten, dass sich um bis zu 20 Prozent höhere Kosten ansetzen ließen. Rund zwei Dutzend Firmen, zumeist große Baukonzerne, sollen an Petrobras Schmiergeld gezahlt haben, um an lukrative Aufträge zu kommen. Die dadurch erzielten Mehreinnahmen sollen an andere Unternehmen weitergeleitet worden sein. Nachdem das Geld auf diese Weise gewaschen wurde, wurde es nach Angaben der Ermittler als Bestechungsgeld im politischen Bereich ausgezahlt. AFP/nd

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