Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Thalheimers Statement

Moskauer Theaterpreis

Die deutschen Regisseure Michael Thalheimer (49) und Peter Stein (77) haben in Moskau den bedeutenden Theaterpreis Solotaja Maska (Goldene Maske) erhalten. Peter Stein, der zuletzt unter anderem die Oper »Aida« von Giuseppe Verdi in Moskau inszenierte, wurde für seinen Beitrag zur Entwicklung der Theaterkunst in Russland geehrt. Thalheimer bekam den Preis bereits zum zweiten Mal für das beste ausländische Theaterstück - diesmal für Molières »Tartuffe«. Auf der Bühne im Stanislawski-Musiktheater sagte Thalheimer am Sonnabend, dass das vor mehr als 300 Jahren von der Zensur verbotene Stück weiter aktuell sei: »Es ist wunderbar, sich heute daran zu erinnern, dass Freiheit ein Grundrecht des Theaters ist.«

Der Regisseur der Schaubühne in Berlin spielte damit unter lautem Beifall auf die jüngste Zensurdebatte in Russland an. Nach Kritik von der Kirche und Vorwürfen wegen Gotteslästerung hatte die Oper in Nowosibirsk unlängst eine Inszenierung von Richard Wagners »Tannhäuser« abgesetzt. Es sei wichtig, in einer solchen Zeit die russische Theaterszene zu unterstützen, sagte Thalheimer der Deutschen Presse-Agentur. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln