Staatsballett erneut im Warnstreik

Nachdem die Tänzer und Tänzerinnen des Staatsballetts Berlin bereits am Karfreitag eine »Dornröschen«-Aufführung in der Deutschen Oper platzen ließen, rief die Gewerkschaft ver.di sie am Sonntag erneut zu einem kurzfristig bekanntgegebenem Warnstreik auf. Betroffen war die Vorstellung nach Choreographien von Staatsballett-Intendant Nacho Duato, William Forsythe und Marco Goeckein im Schillertheater.

»Solange unsere Forderungen nicht ernst genommen werden, sind wir gezwungen, Zeichen zu setzen«, hatten ver.di-Tarifkommission und Ballettsprecher nach dem ersten Ausstand erklärt. In einer gestern veröffentlichten Presseerklärung heißt es, »die Forderungen der Tänzerinnen und Tänzer nach modernen, auf die Besonderheiten des Staatsballetts Berlin zugeschnittenen tariflichen Regelungen« lägen seit Herbst 2014 vor. Dabei gehe es »nicht nur um eine leistungsgerechte Gagenstruktur, sondern auch um Regelungen zu Arbeits- und Ruhezeiten sowie zum Gesundheitsschutz.« Doch selbst Sondierungen mit ver.di würden durch die Stiftung Oper in Berlin und den Deutschen Bühnenverein nach wie vor verweigert. nd

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