• Politik
  • 9/11 - Fünf Jahre danach

Radikalisierung der islamischen Welt

Rigorosität der USA-Reaktion hatte für die arabische Region und religiöse Fanatiker Signalwirkung

  • Von Alfred Hackensberger, Tanger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Mit dem »Krieg gegen den Terror« wuchsen in der arabischen Welt die Symphatien für »Terroristen« und »Märtyrer«.

Als am 11. September 2001 das zweite Flugzeug im World Trade Center explodierte, wechselte der Kellner in einer Bar im Zentrum der marokkanischen Hafenstadt Tanger das Programm. »Jetzt hat es auch einmal die US-Amerikaner erwischt«, sagte er lapidar und folgte wie alle anderen Gäste gespannt der Berichterstattung über die spanische Fußballliga. Für alle Anwesenden damals waren die Ereignisse in New York nur ein Desaster mehr, von denen es im TV reichlich zu sehen gab. Zudem standen die Anschläge mit Politik in Verbindung und damit wollte man am allerwenigsten etwas zu tun haben. Fünf Jahre danach vergeht fast kein Tag, an dem sich Kellner und Gäste nicht über Politik auslassen. Meist sind es Tiraden gegen die US-amerikanische Außenpolitik, danach folgen Israel und die korrupten arabischen Staaten am Golf. Der »Krieg gegen den Terror«, der mit dem 11. September begann, hat den desinteressierten Barbesuchern in Tanger nicht nur Gesprächs...

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