Zu gut für den Erfolg

Im Kino: »Hubert von Goisern - Brenna tuat’s schon lang« von Marcus H. Rosenmüller

  • Von Marion Pietrzok
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Dokumentation und differenziertes Porträt über den österreichischen Ausnahme-Musiker Hubert von Goisern. Marcus H. Rosenmüller erkundet das Phänomen des Künstlers, seine musikalische und persönliche Entwicklung

»Opa, das ist ein grausliches Instrument«, sagt Hubert, als ihm, dem hochmusikalischen jungen Mann, vom Ahnen zu Hause in Oberösterreich eine Ziehharmonika geschenkt wird. »Ich mag die Leute nicht, die das spielen, sie sind so verstaubt.« Und so hat Hubert das Instrument jahrelang stehen lassen. Recht so, meint man, denn mit dem Instrument, mit dem in Huberts Heimat, der Gegend um das Dachsteinmassiv der Alpen, traditionell Musik gemacht wird, verbindet man gemeinhin eine tümelnde Art, speziell die, die den »Anschluss« ans Dritte Reich mit ermöglicht hat und einen Waldheim, einen Haider.

Der langjährige FPÖ-Chef Jörg Haider, zwei Jahre älter als der 1952 geborene Hubert, stammt übrigens aus Bad Goisern am Hallstätter See - aus dem gleichen Ort wie Hubert. Der hat allerdings mit der FPÖ nichts am Hut, ganz im Gegenteil. Als Hubert 34-jährig mit ersten Gigs in Lokalen und Clubs der österreichischen Hauptstadt auftrat, gab er sic...

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