»Ich habe richtig Bock auf RWE«

Folge 63 der nd-Serie »Ostkurve«: Christian Preußer, Trainer beim Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt, ist erst 31, sieht darin aber durchaus Vorteile

Mit 31 Jahren ist Christian Preußer der jüngste Trainer im deutschen Profifußball. Der gebürtige Berliner ist im Besitz der A-Lizenz des Deutschen Fußball-Bundes, seine Ausbildung zum DFB-Fußballlehrer hat er 2014 abgeschlossen. Er leitete seit 2010 das Nachwuchsleistungszentrum von Rot-Weiß Erfurt und trainierte zeitweise die A-Junioren in der Bundesliga. Vor vier Wochen beerbte der damalige Co-Trainer seinen Chef Walter Kogler. Am Dienstag hat der Klub seinen Vertrag bis 30.06.16 verlängert. Im Interview spricht er mit Thomas Fritz über die Vorzüge der Jugend, RB Leipzig und die sportliche Krise bei Rot-Weiß Erfurt.

nd: Herr Preußer, nerven Sie Fragen nach Ihrem Alter eigentlich schon?
Preußer: Danach werde ich in der Tat häufig gefragt. Es ist ja auch eine außergewöhnliche Situation, mit 31 Cheftrainer eines Drittligisten zu werden. Für mich spielt es allerdings keine große Rolle, aber das Interesse kann ich durchaus nachvollziehen.

Was haben junge Trainer den älteren Kollegen voraus?
Dass sie ihnen pauschal etwas voraus haben, glaube ich nicht. Auch ich muss mich in meiner täglichen Arbeit beweisen, werde von den Spielern abgecheckt. Vielleicht sprechen wir Jüngeren eher die Sprache der Jugend, können besser mit einem 18- oder 20-Jährigen kommunizieren. Außerdem nutze ich gern digitale Kommunikationsmittel, etwa Whatsapp-Gruppen auf dem Smartphone. Aber möglicherweise machen das ältere Kollegen ja auch.

Werden Sie von den Spielern geduzt oder gesiezt?
Das habe ich nie thematisiert. Die Spieler, die mich schon als Nachwuchstr...


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