Affront für und gegen Erdogan

Ankara zieht aus Protest Botschafter aus Wien ab

Der Türke zieht ab - so wurde es am Mittwoch aus Wien gemeldet. Diesmal handelt es sich nicht wie 1683 um das Belagerungsheer von Großwesir Kara Mustafa Pascha vor der Residenzstadt des Heiligen Römischen Reiches, sondern nur um den Botschafter der Türkei aus der Hauptstadt der Republik Österreich. Doch handelt es sich dabei immerhin um eine mittelschwere diplomatische Protestbezeigung.

Vorausgegangen war eine Parlamentsdebatte, die die offizielle Türkei in Rage versetzte. Die im österreichischen Parlament vertretenen Parteien hatten eine Erklärung unterzeichnet, in der die Gewalt gegen die Armenier 1915 im Osmanischen Reich als Völkermord anerkannt wird. Anschließend erhoben sich die Abgeordneten zu einer Schweigeminute.

Die Türkei sieht deshalb, wie der Botschafter in seiner vorläufig letzten Amtshandlung von seinem Außenministerium in A...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 420 Wörter (2798 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.