Krisengespräche: Athen tauscht Chefunterhändler aus

Tsipras spricht Varoufakis das Vertrauen aus / EU will Prognose für Griechenland senken / Kommissar Dombrovskis macht SYRIZA-Politik mitverantwortlich / Athens Präsident Pavlopoulos übt Kritik an Kürzungsprogrammen

Update 17.15 Uhr: Angeblich will der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras den Gläubigern in wichtigen Fragen entgegenkommen. Wie »Bild« berichtete, rücke Tsipras im Streit um die aus politischen Gründen blockierten Auszahlungen aus dem Kreditprogramm unter anderem vorläufig von dem Plan ab, den Mindestlohn zu erhöhen. Auch die »Süddeutsche« berichtet, das Kabinett in Athen habe seine Verhandlungspositionen neu festgelegt. Das Gesetz zur Anhebung des allgemeinen Mindestlohnes auf 751 Euro solle demnach zunächst eingefroren werden. Auch betriebliche Renten über 700 Euro sollen offenbar gekürzt werden. »Privatisierungen werden geprüft, die Frühverrentung wird begrenzt«, so das Blatt. Zudem wolle der Regierungschef eine neue Steuer für Luxus-Reisen auf die griechischen Inseln einführen, schreibt »Bild«. Sie solle an die Stelle der von der Eurogruppe geforderten Erhöhung der Mehrwertsteue...


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